AGB

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung bei Buchung eines Kurses 

 

 

1. Anmeldungen 

Kursanmeldungen sind grundsätzlich über das Buchungstool auf der Homepage des Vereins SAJ Strahlenschutzausbildung Jülich e. V. (SAJ e.V.) vorzunehmen.  
 

2. Anerkennung und benötigte Fachkunden 

Verbindliche Aussagen zu der benötigten Fachkunde bzw. Fachkundegruppe kann nur die zuständige Behörde erteilen. Für Beratungen durch SAJ e.V. wird keine Haftung übernommen.  

3. Erhobene Daten  

Für die Korrospondenz, die Kursunterlagen und für die anerkannten Teilnahmebescheinigungen werden folgende Angaben benötigt: 

3.1. Von der teilnehmenen Person: 

Name, Vorname, Anrede, E-Mail, Geburtsdatum, Geburtsort und die Privatanschrift 

3.2. Von der zahlenden Institution (sofern nicht Selbstzahler) 

Dienstanschrift der teilnehmenden Person mit Telefon und E-Mail Adresse, Name des Anmelders (Ansprechpartner der Firma), 

 Firmenanschrift mit Telefon und E-Mail-Adresse 


4. Verwendung der Daten 

SAJ e.V. erfasst personenbezogene Daten zur Abwicklung und Durchfühung der Kurse. Die personenbezogenen Daten werden vertraulich und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung behandelt. Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) kann Sicherheitslücken aufweisen. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich, aber SAJ e.V. trifft nach Stand von Technik alle notwendigen Maßnahmen um die Daten zu schützen. 

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung ist: 

SAJ Strahlenschutzausbildung Jülich e. V. 

c/o JEN mbH 

Wilhelm-Johnen-Straße 

52428 Jülich 

Telefon: +49 2461 70 39 734 

E-Mail: [email protected] 

 

Personenbezogene Daten verbleiben bei SAJ e.V., bis der Zweck für die Datenverarbeitung entfällt. Wenn ein berechtigtes Löschersuchen geltend gemacht wird oder eine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen wird, werden die Daten gelöscht, sofern keine anderen rechtlich zulässigen Gründe für die Speicherung der personenbezogenen Daten vorliegen (z. B. steuer-, handels- oder strahlenschutzrechtliche Aufbewahrungsfristen); im letztgenannten Fall erfolgt die Löschung nach Enttfall dieser Gründe. 


5. Bestätigung und Zustandekommen des Vertrages 

SAJ e.V. berücksichtigt die Anmeldungen in der Regel in der Reihenfolge des Eingangs. Mit der Bestätigung durch die Kursleitung ist der Platz verbindlich reserviert. Die Kursgebühr ist spätestens 14 Tage nach Rechnungseingang zu begleichen. Die behördlich anerkannte Teilnahmebescheinigung wird erst nach erfolgreichem Abschuss (s. unten) und Bezahlung des Kurses versandt.  

SAJ e.V. kann Kurse bei zu geringer Teilnehmerzahl oder bei Ausfall eines Referenten bis drei Werktage vor Beginn absagen. In diesem Fall werden bereits entrichtete Kursgebühren vollständig zurückerstattet. Darüber hinaus gehende Ansprüche gegen SAJ e.V. sind ausgeschlossen. 

Notwendig für den erfolgreichen Abschluss eines Kurses sind 

  1. die regelmäßige Teilnahme an den im Programm vorgesehenen Kursstunden - d. h. es dürfen nicht mehr als 10% des Unterrichts versäumt werden - und 
  2. das Bestehen der schriftlichen Abschlussprüfung - d.h. es werden 70 % der Fragen (in der Regel Multiple Choice) richtig beantwortet. – Bei Nichtbestehen der Prüfung kann eine mündliche Nachprüfung durch die Kursleitung erfolgen, wenn wenigstens 50 % der Fragen richtig beantwortet wurden. 

Bei nicht erfolgreichem Abschluss eines Kurses sind Ansprüche gegen SAJ e. V. ausgeschlossen.  

6. Stornierungsbedingungen 

Eine Stonierung ist nur schriftlich möglich. Bis drei Wochen vor Kursbeginn wird die Kursgebühr zurückerstattet, lediglich eine Bearbeitungsgebühr von 50,00 EUR pro stornierten Teilnehmer wird erhoben. Bei Rücktritt zu einem späteren Zeitpunkt bis zum 3. Werktag vor Kursbeginn wird eine Stornierungsgebühr in Höhe von 50 % der Kursgebühr fällig. Bei späterer Absage, Nichterscheinen oder vorzeitigem Beenden des Kurses ist die gesamte Kursgebühr zur Zahlung fällig. 

7. Salavtorische Klausel 

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB und Datenschutzerklärung unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit der AGB und Datenschutzerklärung im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich die AGB und Datenschutzerklärung als lückenhaft erweist. 

 

Vorstand SAJ e.V. 

Jülich den 22.05.2023 



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Der Warenhandel und das Abschließen von Verträgen über das Internet erlangt immer mehr an Bedeutung. Wer einen Onlineshop betreiben möchte oder Dienstleistungen über das Internet anbieten möchte, sollte die Vertragsbedingungen – die ordnungsgemäßen Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – auf verständlicher Art und Weise für seine Kunden vorhalten. Obwohl kein Unternehmer verpflichtet ist, AGB aufzustellen, empfiehlt es sich trotzdem AGB festzulegen um die eigene Rechtssicherheit im elektronischen Rechtsverkehr zu gewährleisten. Ein Online-Business Betreiber kann mit vollständigen Informationen und entsprechenden Formulierungen dafür sorgen, dass seine Kunden bei der Geschäftsabwicklung mit ihm ausreichend informiert sind. Falsche Angaben in den AGB einer Website oder eines Onlineshops können Abmahnungen und hohe Kosten zur Folge haben. Durch richtige und vollständige AGB entsteht die Möglichkeit den gesetzlichen Rahmen voll auszuschöpfen.


Selbstverständlich variieren die AGB je nach Art des Unternehmens, der Art des Geschäftsangebots und den gesetzlichen Anforderungen in dem gewählten Markt. Es ist auf jeden Fall eine gute Idee, einen Rechtsberater oder Rechtsexperten zu konsultieren, bevor verbindliche AGB auf einer Website veröffentlicht werden. Um den Einstieg zu erleichtern, kann man die üblichen, sogenannten “AGB-Generator”, die man im Internet findet, zu Rate zu ziehen. Wichtig ist jedoch, dass der Generator an den Markt angepasst ist und die Tatsache, dass eine individuelle Rechtsberatung nicht umfassend und seriös durch ein automatisches Tool ersetzt werden kann.